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Ernährungstagebuch

Lebensmittel scannen
statt abwiegen

Bei Verpacktem stehen die Nährwerte schon auf der Packung. Ein Scan überträgt sie ins Ernährungstagebuch — vorausgesetzt, der Eintrag dahinter stimmt.

Der Barcode ist die genaueste Quelle, die es gibt: die Zahlen kommen vom Hersteller selbst. Entscheidend ist nicht, wie viele Produkte eine Datenbank hat, sondern worauf sich die Werte beziehen — je 100 Gramm oder je Portion — und ob die Portionsgröße mit der Packung übereinstimmt.

Warum Scanner-Apps falsche Werte zeigen

Die meisten Lebensmitteldatenbanken sind offen: jeder darf Produkte anlegen. Das ist der Grund, warum sie so groß sind — und auch der Grund, warum dasselbe Müsli dreimal drinsteht, mit drei verschiedenen Kalorienwerten. Tests deutscher Scanner-Apps nennen fehlerhafte Nutzereinträge regelmäßig als häufigstes Problem.

Die zweite, unauffälligere Fehlerquelle ist der Bezug. Ein Eintrag sagt „89 kcal", aber nicht, worauf sich das bezieht. Sind es 89 kcal je 100 Gramm oder je Becher? Bei einem 150-Gramm-Joghurt liegen dazwischen 45 Kalorien, jeden Tag.

Die Packung weiß es besser als jeder Durchschnitt

Auf deutschen Verpackungen steht sehr oft die Stückzahl: „500 g (20 Scheiben)", „400 g (ca. 16 Scheiben)". Damit ist die Portionsgröße nicht geschätzt, sondern ausgerechnet — 25 Gramm pro Scheibe, für genau dieses Brot.

NutriMacro liest diese Angabe beim Scannen aus und öffnet das Produkt direkt in Scheiben statt in Gramm. Man tippt also „2" und nicht „50", und die Makros stimmen für die Packung, die tatsächlich in der Küche liegt — nicht für einen Mittelwert über alle Brote.

PackungsangabeWas daraus folgt
500 g (20 Scheiben)25 g je Scheibe
400 g (20 Scheiben Schmelzkäse)20 g je Scheibe
Portion: 30 gHerstellerportion, aber selten die eigene
nur „je 100 g"Stückgewicht muss geschätzt werden

Was sich nicht scannen lässt

Obst und Gemüse, Fleisch von der Theke, Brötchen vom Bäcker, das Mittagessen in der Kantine — nichts davon hat einen Barcode. Dafür gibt es zwei Wege:

  • Lebensmittelsuche statt Produktsuche: „Apfel", „Hähnchenbrust", „Vollkornbrötchen" — eingetragen in Stück, nicht in Gramm.
  • Foto vom Teller: Die App erkennt die einzelnen Bestandteile und schätzt die Mengen. Ungenauer als der Barcode, aber sehr viel besser als ein nicht eingetragenes Mittagessen.

Wie man die Mengen dabei realistisch einschätzt, steht ausführlich unter Kalorien zählen ohne Waage.

Barcodes sind international

Der EAN-Code ist weltweit eindeutig. Ein Produkt aus einem österreichischen oder Schweizer Supermarkt wird genauso gefunden wie eines aus Deutschland, und die Nährwerte sind dieselben Zahlen, egal in welcher Sprache die App läuft. NutriMacro übernimmt die Sprache des Handys in 108 Ländern — am Scan ändert das nichts.

Nicht nur Kalorien

Eingetragene Mahlzeiten stehen in derselben App neben Training, Läufen, Schlaf und Erholung. Eine Woche Ernährung lässt sich erst zusammen mit der Trainingswoche beurteilen, die sie tragen musste.

Häufige Fragen

Wie scanne ich Lebensmittel mit dem Handy?

Kamera auf den Barcode halten. Die Nährwerte werden nachgeschlagen und direkt ins Tagebuch übernommen.

Warum zeigt der Scanner falsche Nährwerte?

Meist wegen offener Nutzereinträge oder weil unklar ist, ob sich die Werte auf 100 Gramm oder auf eine Portion beziehen.

Was tun, wenn das Produkt nicht gefunden wird?

Über die Lebensmittelsuche eintragen oder den Teller fotografieren.

NutriMacro laden — scannen, in Scheiben eintragen, Training gleich mit.

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